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La Palma Wein: Nachrichten von DO-Vinos zu Ostern 2015

Gold für Vega Norte. Das war die bisher höchste Auszeichnung für die Bodegas Noroeste de La Palma in diesem Jahr: Der Vega Norte Albillo Criollo 2014 kam vom Internationalen Weinwettbewerb in Lyon mit einer Goldmedaille zurück auf die Insel und scheint damit die Erfolgsserie seines Vorgängerjahrgangs fortzusetzen – schon der Albillo Criollo 2013 hatte jede Menge Edelmetall abgesahnt. In Frankreich zur Verkostung angetreten waren rund 4.000 Weine aus 22 Ländern. Die Albillo-Criollo-Trauben für diese weiße Vega Norte-Kreation wachsen im Nordwesten von La Palma auf einer Höhe zwischen 1.000 und 1.500 Metern.

Dreimal Silber auf der Bacchus 2015 für La Palma. Der Albillo Barrica 2013 der Nord-Bodega El Níspero sowie der Rosado und Albillo Criollo 2014 von Vega Norte im Nordwesten von La Palma haben bei der Bacchus 2015 jeweils eine Silbermedaille errungen. Auf dieser größten Verkostung der Unión Española de Catadores (UEC) in Madrid traten mehr als 1.500 Weine aus aller Herren Länder in den Wettstreit. Vergeben wurden die Gran Bacchus-Goldmedaillen für Vinos, die zwischen 93 und 100 Punkten erreichten, die Bacchus de Oro-Medaillen für Weine zwischen 88 und 93 Punkten sowie die Bacchus-Silbermedaillen für mit 84 bis 88 Punkten bewerteten Rebsäften.

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Fivipal 2015. Ausblick für Weinzähne

Am Samstag, 14. März 2015, verwandelt sich die Plaza in Los Llanos wieder in ein Eldorado für alle Fans von La Palma-Weinen. Der Kontrollrat der Vinos mit dem Denominación de Orígen (DO)-Qualitätssiegel lädt erneut zur FIVIPAL-Messe ein. Verkostet werden können bei diesem önogastronomischen Event edle Rebsäfte aus allen Anbaugebieten der Insel, dazu gibt es wie immer leckere Tapas zum Preis von einem Euro pro Gedeck. Die eigens dafür entworfenen Gläser kann man als Souvenir mitnehmen. Abgerundet wird das weinselige Event wieder mit viel Musik und Verlosungen.

 

Geschichte

Allgemein ist man der Meinung, dass 1505 die ersten Rebstöcke auf der Insel La Palma gepflanzt wurden, die von den Eroberern und den nachfolgenden Siedlern der Insel mitgebracht worden waren. Um sich in dem neuen Land, in das sie gekommen waren und wo sie Wurzeln zu schlagen beabsichtigten, wohlfühlen zu können, brachte jeder der Siedler aus seiner Heimat Nutzpflanzen mit, die einen Teil seines Lebens ausmachten. Die vielfältige Herkunft der Siedler verursachte eine unvergleichlich große Sortenvielfalt, wie sie nirgendwo anders zu finden ist.

Der früher so schwierige Transport zwischen den Inseln, der die Abschottung der Inseln förderte, führte dazu, dass Canarias zu einem Großraum wurde, der aus sieben kleinen Kontinenten besteht, von denen jeder eine eigene Identität hat.

Seit Beginn des 16. Jahrhunderts setzte sich die Qualität des Weins in den Palästen der wichtigsten europäischen Höfe derart durch, dass dort niemals der Malvasier fehlen durfte „der die Sinne ergötzt und das Blut wohlriechend macht“ wie Shakespeare sagt. Auch Goldoni, R. Stevenson, Walter Scott und Lord Byron sangen ein Loblied auf unsere Weine. Dieser gerecht gute Ruf und die privilegierte geographische Lage der Insel, obligatorischer Zwischenhafen der wichtigsten Handelsrouten jener Zeit, gründeten einen blühenden Weinhandel und machten ihn im 17. Und 18. Jahrhundert zur Hauptquelle des Reichtums des Archipels. 1.848 gibt es einen enormen Einbruch der Kanarischen Weine und mit dem Befall durch Echten Mehltau und Falschen Mehltau bricht der Weinanbau fast zusammen.

Ende des 18. Jahrhunderts zerstörte eine starke aus Nordamerika nach Europa eingeschleppte Seuche – die Reblaus – die Weinberge auf dem Kontinent, verschonte jedoch die Inseln vom Befall durch dieses Insekt. Dank dessen haben sich auf unseren Böden Sorten erhalten, die an ihren Ursprungsorten schon lange verschwunden waren.

Mit dem Beginn des Bananenanbaus in den Küstenbereichen in der Mitte der Fünfzigerjahre des vorigen Jahrhunderts wurden viele Weinbaugelände umgebrochen, um sie in Bananenhaine umzuwandeln. Erst ab der Schaffung der Ursprungsbezeichnung „LA PALMA“ im Jahre 1993 verspürt der Weinbausektor auf der Insel eine bedeutende Umwandlung: Weinberge werden gerettet, neue angelegt, der Wein wird dank bedeutender Auszeichnungen, die er bei nationalen und internationalen Wettbewerben erhielt, auch außerhalb der Insel bekannt und erzielt gute Preise beim Verkauf.

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